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Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945
Newsletter Juni 2022

Lieber Leser*innen des Newsletters,
liebe Freund*innen des Studienkreises,
 
wir hoffen, Sie haben das heiße Wetter bisher gut überstanden. Da ein Großteil unserer Arbeit in den Kellerräumen der Rossertstraße stattfindet, sind wir von der Hitze größtenteils verschont geblieben.

Im vorliegenden Newsletter erfahren Sie, was wir in den letzten Wochen erarbeitet haben und welche Veranstaltungen in der kommenden Zeit anstehen. Neben Dialogführungen, Stadtrundgängen und Ausstellungseröffnungen laden wir Sie auch ganz herzlich zu einem Workshop im Geschichtsort Adlerwerke ein. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme an den Veranstaltungen und wünschen Ihnen einen erholsamen sowie gleichzeitig ereignisreichen Monat.
 
Ihr
Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945

Ausstellung "Kinder im KZ Theresienstadt" im EVA Frauenzentrum (Frankfurt)


Foto von Kinderausstellung    

8. Juli 2022 - 23. Juli 2022

Die 2001 neugestaltete Ausstellung erinnert auf 15 Tafeln an das Schicksal der etwa 11.000 nach Theresienstadt deportierten Kinder. Sie kamen aus den jüdischen Gemeinden in Böhmen und Mähren, aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Polen und Dänemark; die meisten wurden in Auschwitz ermordet.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die in Theresienstadt angefertigten Kinderzeichnungen, Gedichte und Aussagen von Kindern über ihr Leben im KZ. Zwei Tafeln beschäftigen sich mit den Orten Theresienstadt und Auschwitz. Elf Tafeln sind mit originalgetreuen Reproduktionen von Zeichnungen, Gedichten und Texten von Überlebenden gestaltet. Die letzte Tafel ist dem Gedenken aller Kinder, die Theresienstadt erleiden mussten, gewidmet: “Sie kamen auch aus unserer Nachbarschaft.” Zumindest die aus Deutschland deportierten und ermordeten Kinder werden hier mit ihren Namen, Lebensdaten und den Orten, aus denen sie abtransportiert wurden, genannt.

Die 2001 neugestaltete Ausstellung erinnert auf 15 Tafeln an das Schicksal der etwa 11.000 nach Theresienstadt deportierten Kinder. Sie kamen aus den jüdischen Gemeinden in Böhmen und Mähren, aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Polen und Dänemark; die meisten wurden in Auschwitz ermordet.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die in Theresienstadt angefertigten Kinderzeichnungen, Gedichte und Aussagen von Kindern über ihr Leben im KZ. Zwei Tafeln beschäftigen sich mit den Orten Theresienstadt und Auschwitz. Elf Tafeln sind mit originalgetreuen Reproduktionen von Zeichnungen, Gedichten und Texten von Überlebenden gestaltet. Die letzte Tafel ist dem Gedenken aller Kinder, die Theresienstadt erleiden mussten, gewidmet: “Sie kamen auch aus unserer Nachbarschaft.” Zumindest die aus Deutschland deportierten und ermordeten Kinder werden hier mit ihren Namen, Lebensdaten und den Orten, aus denen sie abtransportiert wurden, genannt.

Die 2001 neugestaltete Ausstellung erinnert auf 15 Tafeln an das Schicksal der etwa 11.000 nach Theresienstadt deportierten Kinder. Sie kamen aus den jüdischen Gemeinden in Böhmen und Mähren, aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Polen und Dänemark; die meisten wurden in Auschwitz ermordet.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die in Theresienstadt angefertigten Kinderzeichnungen, Gedichte und Aussagen von Kindern über ihr Leben im KZ. Zwei Tafeln beschäftigen sich mit den Orten Theresienstadt und Auschwitz. Elf Tafeln sind mit originalgetreuen Reproduktionen von Zeichnungen, Gedichten und Texten von Überlebenden gestaltet. Die letzte Tafel ist dem Gedenken aller Kinder, die Theresienstadt erleiden mussten, gewidmet: “Sie kamen auch aus unserer Nachbarschaft.” Zumindest die aus Deutschland deportierten und ermordeten Kinder werden hier mit ihren Namen, Lebensdaten und den Orten, aus denen sie abtransportiert wurden, genannt.

Die 2001 neugestaltete Ausstellung erinnert auf 15 Tafeln an das Schicksal der etwa 11.000 nach Theresienstadt deportierten Kinder. Sie kamen aus den jüdischen Gemeinden in Böhmen und Mähren, aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Polen und Dänemark; die meisten wurden in Auschwitz ermordet.


Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die in Theresienstadt angefertigten Kinderzeichnungen, Gedichte und Aussagen von Kindern über ihr Leben im KZ. Zwei Tafeln beschäftigen sich mit den Orten Theresienstadt und Auschwitz. Elf Tafeln sind mit originalgetreuen Reproduktionen von Zeichnungen, Gedichten und Texten von Überlebenden gestaltet. Die letzte Tafel ist dem Gedenken aller Kinder, die Theresienstadt erleiden mussten, gewidmet: "Sie kamen auch aus unserer Nachbarschaft." Zumindest die aus Deutschland deportierten und ermordeten Kinder werden hier mit ihren Namen, Lebensdaten und den Orten, aus denen sie abtransportiert wurden, genannt.

Ab 8. Juli ist die Ausstellung im EVA Frauenzentrum in Frankfurt am Main zu sehen.

Evangelisches Frauenbegegnungszentrum EVA

Saalgasse 15, 60311 Frankfurt
Tel.: 069 / 920 708-0, Fax: 069 / 920 708-99
E-Mail: eva-frauenzentrum@frankfurt-evangelisch.de


Dialogführung im Historischen Museum Frankfurt


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Kurator Benedikt Burkard und Vertreter*innen des Studienkreises Deutscher Widerstand und der Ettie-und-Peter-Gingold-Erinnerungsintiative laden in die Ausstellung "Eine Stadt macht mit – Frankfurt und der NS" ein. Im Austausch mit ihnen und dem Publikum wird die kritisch-konstruktive Zusammenarbeit von Museum und Initiativen sichtbar.

Seit über 50 Jahren erinnert der Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945 an den Mut derjenigen, die nicht schwiegen oder tatenlos zusahen. Sie blicken auf die gesellschaftlichen Bedingungen in der NS-Zeit, auf die Gefahren für die Handelnden und auf Möglichkeiten couragierten Verhaltens damals und heute.

Die im Jahr 2010 gegründete Ettie-und-Peter-Gingold-Erinnerungsinitiative erinnert an die außergewöhnlich engagierten jüdischen Antifaschisten, Kommunisten, Verfolgten des Naziregimes und Widerstandskämpfer Ettie und Peter Gingold. Zur Arbeit der Initiative gehören Beiträge in der offensiven Auseinandersetzung mit Neofaschismus, Rassismus, Antisemitismus und Geschichtsrevisionismus.

Treffpunkt Museumsfoyer
SaTOURday: Eintritt + Führung frei!

Anmeldung über den Besucherservice: per Mail unter besucherservice@historisches-museum-frankfurt.de oder telefonisch unter (069) 212 35154

Sind noch Plätze verfügbar, kann man sich auch unmittelbar vor Beginn der Veranstaltung an der Museumskasse anmelden.

Stadtrundgang:
Widerstand im Bahnhofsviertel


Die Verbrechen des NS-Regimes begannen keineswegs in den großen Konzentrationslagern. Vielmehr hat die Verfolgung des politischen Gegners und die Verfolgung Andersdenkender oder vermeintlich „andersartiger“ immer mitten in den jeweiligen Städten und Dörfern stattgefunden. Welche Orte im Frankfurter Bahnhofsviertel Bezüge zu Widerstand und Verfolgung haben, können Interessierte im Rahmen des historischen Stadtrundgangs erfahren.

Dabei wird Geschichte in der alltäglichen unmittelbaren Umgebung konkret, als Geschehen „vor Ort“, in der eigenen Nachbarschaft. Im Rahmen dieses Rundgangs wird über das mit den Orten verbundene Schicksal von Menschen berichtet. Auch das Gedenken, häufig genug jedoch das Vergessen oder Verdrängen der Ereignisse nach 1945, wird dabei dokumentiert.

Datum: 10. Juli 2022
Uhrzeit: 16:15 Uhr


Der Rundgang dauert circa zwei Stunden. Den Treffpunkt erhalten Sie mit der Anmeldebestätigung.

Anmeldungen per Mail: anmeldung@boell-hessen.de


Die Teilnahme ist kostenlos.

Maximale Teilnehmendenzahl: 20

Neues aus dem Geschichtsort Adlerwerke:
Workshop zu "Kampf um Arbeit, Entschädigung und Erinnerung"

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Die ersten Monate des Geschichtsort Adlerwerke waren ein großer Erfolg. Wir freuen uns sehr über den positiven Zuspruch, den wir in den letzten Wochen bekommen haben. Gleichzeitig gibt es noch einige Leerstellen in der Ausstellung, die es zu füllen gilt. Dazu gehört jetzt vor allem auch der Ausstellungsbereich "Kampf um Arbeit, Entschädigung und Erinnerung".

Diesen möchten wir gemeinsam mit Ihnen und weiteren Menschen entwickeln, die sich seit vielen Jahren für eine Gedenk- und Bildungsstätte in den Frankfurter Adlerwerken stark gemacht haben, die zum Thema Zwangsarbeit gearbeitet haben oder die sich sonst mit der Geschichte des Gallus beschäftigen.

Wir laden daher zu einem Workshop am 27.6.2022 um 18 Uhr im Geschichtsort Adlerwerke ein. Ziel ist es, gemeinsam Inhalte für die Gestaltung der Ausstellungswand zusammenzutragen. Uns interessieren hier insbesondere diese Themen:
  • Kampf um den Erhalt der Arbeitsplätze in den Adlerwerken
  • "Gastarbeiter*innen" in den Adlerwerken und im Stadtteil seit den 1950er Jahren
  • Umgang mit dem Thema Zwangsarbeit in Frankfurt
  • Kampf um eine Gedenk- und Bildungsstätte
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie Dokumente/Bilder etc. mitbringen könnten, damit wir so konkret wie möglich diskutieren und uns ausprobieren können.

Wir bitten um An- bzw. Abmeldungen bis zum 23.6.2022 per Mail an info@geschichtsort-adlerwerke.de oder telefonisch unter 069/4021984.

Einer unserer ehrenamtlichen Mitarbeitenden:
Paul Michel


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Die Kindheit und erste Schulzeit verbrachte ich in dem Westerwalddorf Hundsangen, bei Limburg/Lahn. Von dort ging es in die große Stadt Frankfurt zur Ausbildung bei der Bundespost. Nach dem Wehrdienst und Tätigkeiten bei einem Reiseveranstalter besuchte ich das Abendgymnasium in Frankfurt, auf dem ich im Jahre 1976 die allgemeine Hochschulreife erlangte.

Zunächst habe ich ein Studium der Soziologie an der J.W.Goethe Uni in Frankfurt begonnen. Ich wechselte zum Studium der Rechtswissenschaften an die Universitäten Gießen und Frankfurt. Nach dem zweiten Staatsexamen arbeitete ich als Rechtssekretär beim DGB in Baden-Württemberg und Hessen.

Im Jahre 1990 wechselte ich zum Hauptvorstand der GEW in Frankfurt, wo ich an verantwortlicher Stelle im Bereich des Rechtsschutzes für die Mitglieder tätig war. Daneben habe ich bis zum Ausscheiden in den Ruhestand im Jahre 2013, den Vorstand in allgemeinen Rechtsangelegenheiten beraten.

Das besondere Interesse an der jüngeren deutschen Geschichte und insbesondere an der Zeit 1933 – 1945 führten schließlich zum Studienkreis. Ich bin auf den Studienkreis aufmerksam geworden durch die Begegnung mit Hermann Unterhinninghofen, der mir im Kreise von Gewerkschaftsjuristen von seiner Tätigkeit berichtete.

Hier im Studienkreis bin ich im Wesentlichen mit der Einarbeitung von Literatur in die Datenbank der Bibliothek beschäftigt. Die damit verbundene Lektüre kommt meinem Interesse in höchstem Maße entgegen.

Ausstellungen



Nichts war vergeblich. Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus

20.06.2022 - 24.06.2022 Herford (Gesamtschule Friedenstal)
 

Es lebe die Freiheit! Junge Menschen gegen den Nationalsozialismus

24.06.2022 – 15.07.2022 Frankfurt (DGB)


Kinder im KZ Theresienstadt - Zeichnungen, Gedichte, Texte

08.07.2022 - 23.07.2022 Frankfurt (EVA-Frauenzentrum)

29.08.2022 – 23.10.2022 Bad Wildungen (Stadtmuseum)

 


Impressum

Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945 e.V.
Rosserstraße 9
60323 Frankfurt
Telefon: 069 721575
Mail: studienkreis@widerstand-1933-1945.de
 
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